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Nix für Couchpotatoes - raus aus der Comfortzone und rein ins Abenteuer!

Vom 09.04.2018 bis zum 13.04.2018  unternahm die Klasse 8c mit Frau Wilde und Herrn Kohler eine Erlebnistour in den Schwarzwald.

Frei nach dem Motto: „Nix für Couchpotatoes, raus aus der Comfortzone, rein ins Abendteuer!“, stellten sich die Schülerinnen und Schüler im Simonswälder Tal verschiedenen Herausforderungen.

Die erste begann, als wir nach dreistündiger Zug- und Busfahrt zu unserer Unterkunft noch einige Höhenmeter erklimmen mussten. Was eben noch als schwierig empfunden wurde, verflog schnell beim Anblick des gemütlichen Holzhauses – dem Wolfhof, der in einer Mulde an einem rauschenden Bergbach liegt und seine Bewohner in gemütlicher Atmosphäre beherbergt. Da der alte Schwarzwaldhof ein Selbstversorgerhaus ist, hieß es für die Schüler und Schülerinnen von Anfang an: Selber kochen und natürlich auch abwaschen! In der gut ausgestatteten Küche, war das ein Leichtes und das Bedienen des riesigen Geschirrspülers machte einigen sogar Spaß.

Speisen, die selber zubereitet werden, genießt man auch anders. So freuten wir uns jeden Morgen auf den frisch zubereiteten Obstsalat mit Müsli. Aber auch der selbstgebackene Geburtstagskuchen war ein Gedicht. Bis auf einen Grillabend aßen wir die ganze Woche vegetarisch, was nicht allen Schülern leicht fiel. Jedoch stellten die meisten fest, dass man bei fleischloser Kost durchaus überleben kann und das Essen sogar schmeckt.

Unser Programm begann mit kleinen Spielen, die sich schnell steigerten. Hatten wir uns zu Hause noch mit Händen und Füßen gegen den Begriff des „Wanderns“ gewehrt, war es umso erstaunlicher, dass wir schon am ersten Tag davon überzeugt waren, dass unsere Füße uns bis zu den Wolken tragen könnten. Gesagt getan, starteten wir am  nächsten Morgen ausgestattet mit Karte und GPS Geräten zum Brend, der stolze 1149 m hoch ist.

Oben angekommen, genossen wir den herrlichen Weitblick bis zu den Alpen und entfachten nach einem gemütlichen Picknick ein Lagerfeuer ohne Streichhölzer. Dieses bot uns die nötige Hitze zum Backen unserer Crêpes, die in der Höhenluft nach einem langen Aufstieg und „Capture the Flag“ Spiel im Wald, ein Gaumenschmaus waren. 

Den Abstieg schafften wir auf Umwegen bis zum Sonnenuntergang, so dass sich alle auf ein Überraschungsdinner mit Kerzenschein freuten. Im großen Kreis auf dem Boden sitzend genossen wir köstliche internationale Gerichte.

Nach einer kurzen Nacht entschlossen sich tatsächlich fast alle Schüler zu einer zweiten Wanderung an eine der beiden Donauquellen – die Bregquelle. Die Sonne schien heiß und so wurden beim Aufstieg gerne die Wasserflaschen an klaren Bachläufen aufgefüllt. Das Überqueren von Schneefeldern versetzte uns in Erstaunen und wir stellten uns den Wald im Winter sehr märchenhaft vor. Die Einkehr in einem Gasthof genossen alle besonders und so ging es nach der Quellbesichtigung gestärkt wieder zurück zum Wolfhof.

Dort war das Lagerfeuer bereits entfacht, es wurde geschnitzt, Fußball gespielt, getanzt und sich ausgeruht.

An diesem Abend belegte jeder seine eigene Pizza und backte sie über dem Lagerfeuer. Der Abend wurde mit Feuerspucken und Nachtwanderung abgeschlossen und mit ein bisschen Wehmut verschwanden wir später in unseren Betten.

Das gemeinsame Aufräumen am nächsten Morgen stellte sich nochmals als Herausforderung dar. Aber nachdem Gruppen eingeteilt waren und jeder verantwortlich mit anpackte, schafften wir es tatsächlich das große Haus in zwei Stunden sauber zu hinterlassen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Kohler, der selbst vorm „Müllfischen“ mit David nicht zurückschreckte! Bei einer gemütlichen Feedbackrunde am Lagerfeuer stellte sich heraus, dass alle stolz waren, so viele Meter mit den eigenen Füßen zurückgelegt zu haben und Wandern sogar Spaß machen konnte. Genauso wie das Feuerspucken, Flusswandern, Schnitzen und das Verbringen unserer Zeit am Ende der Welt mit einem riesigen nächtlichen Sternenhimmel.

Sogar der Verzicht auf das Handy, das in Funklöchern einfach nicht funktionieren wollte J, war bei so viel Ablenkung gar nicht so schlimm.

Es war eine tolle Klassenfahrt, die unsere Klasse näher zusammengebracht hat!

Fotowettbewerb

Otto-Graf-RealschülerInnen gewinnen 1. und 3. Platz beim Deutsch-Französischen-Comicwettbewerb „Kriegsende. Und dann?“

Während „Wir fahren nach Berlin, Berlin!“ sonst eher als Fangesang  rund um den DFB-Pokal ertönt, stimmen Otto-Graf-RealschülerInnen der Klasse 9c derzeit mit Blick auf ihr Abschneiden  beim Deutsch-Französischen Comicwettbewerb diese Zeilen an.  2 Teams aus Schülern/Innen der Klasse 9c und einem Schüler der 9b der Otto-Graf-Realschule Leimen mit ihrem betreuenden Lehrer Martin Kohler erzielten mit ihrem Sieg und dem dritten Platz auf Bundesebene einen Erfolg, der in der lautmalerischen Bildsprache eines Comics am besten mit einem BOOOM! bezeichnet werden könnte.  Das Leimener  Gewinner-Comic ließ in einem starken Bewerberfeld aus ganz Deutschland alle Konkurrenten hinter sich und überzeugte mit den Worten der Jury durch  eine bewegende und zugleich kunstvoll gezeichnete Geschichte, die man kaum mehr aus den Händen legen kann. Sie soll zeigen, was ein Krieg zwischen Staaten konkret für die einzelnen Menschen bedeutet – und davor warnen. Das Comic „Broken Inside“ beschreibt das Leben und Sterben eines deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg, der zwar den Krieg überlebt, aber danach  an seinen  tiefen  psychischen Verletzungen zerbricht. Kein heroisches Kriegerethos, sondern die Verwundbarkeit des Einzelnen steht im Mittelpunkt.  Auch der dritte Platz ging an die Leimener SchülerInnen, die mit dem Comic „Das letzte Au Revoir“ die Irrwege dreier Brüder durch die Hölle des Ersten Weltkrieges bildgewaltig in Szene setzten.  Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veranstaltete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in Zusammenarbeit mit dem Office National des Anciens Combattants et Victimes de Guerre (ONACVG) einen deutsch-französischen Schulwettbewerb, indem es nicht um große Meistererzählungen der Geschichte, sondern um  die Darstellung der Schicksale einzelner Menschen gehen sollte. Das ist den Otto-Graf-RealschülerInnen meisterlich in Wort und Bild gelungen. Die Jury bestand aus dem Graphic-Novel-Zeichner Peter Eyckmeyer, der Autorin Gabi von Borstel, der Volksbund-Abteilungsleiterin für Gedenkkultur, Dr. Heike Dörrenbächer  und der Berliner Volksbund-Bildungsreferentin Sophie Hollop. Die Leimener Sieger des Wettbewerbes erwartet eine außergewöhnliche Siegerehrung: Sie werden anlässlich einer deutsch-französischen Gedenkwoche im November an einer Jugendbegegnung in Paris und Berlin teilnehmen, zu der auch die beiden Staatspräsidenten Macron und Dr. Steinmeier erwartet werden.

Neue KonkretorIn an der Otto-Graf-Realschule Leimen: Claudia Grünberg verstärkt die Schulleitung

Lange wurde auf diese Entscheidung gewartet: Wer wird Schulleiter Martin Albrecht als KonrektorIn zukünftig bei der Leitung der Otto-Graf Realschule Leimen unterstützen? Mit Claudia Grünberg erhielt nun eine Lehrerin diese Verantwortung, die die Schule bestens kennt.  In einer Vollversammlung der Schule gab Schulleiter Albrecht die Stellenbesetzung bekannt und freute sich sehr über die Entscheidung des Schulamtes, da er mit Frau Grünberg eine Kollegin an seiner Seite hat, der tagtäglich der Spaß an ihrer Arbeit im Schulalltag anzumerken ist.  Claudia Grünberg studierte an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, absolvierte ihr Referendariat in Karlsruhe und war an Schulen in Heidelberg und Brühl tätig, bevor sie vor 15 Jahren mit ihren Fächern Englisch, evangelischer Religionslehre, Ethik und Musik nach Leimen kam.  Zum Amtsantritt richtete Frau Bürgermeisterin Felden ebenfalls ihre Glückwünsche an diejenige, die sie als Dirigentin des Chors „Bright Light“ der Liedertafel kennenlernte, durch den Frau Grünberg musikalisch in Leimen verwurzelt ist. Stellvertretend für die Eltern sprach Frau Schmidt dankende Worte.  Frau Grünberg gestaltete in den vergangenen Jahren das Musikprofil der Otto-Graf-Realschule im Wesentlichen mit. Bläserklassen und Arbeitsgemeinschaften sind in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen/Innen der Musikfachschaft ein wichtiger Ausschnitt ihres Engagements. Mit der Wortbedeutung des Wortes „Kon-rektor-In“ kann ihr  berufliches Selbstverständnis gut verdeutlicht werden. Vor allem anderen steht mit dem lateinischen „con“ (mit) eine Vorsilbe, die im übertragenen Sinn für ein Mit-Einander steht,  das durch Offenheit, Transparenz und noch mehr Teamarbeit eine starke Schulgemeinschaft ermöglicht. Das lateinische „regere“ (lenken, führen) steht bei Frau Grünberg für eine Richtung, in die sich die Schule verändern soll: Der Lehrer als Lernbegleiter weist den SchülerInnen den Weg zu immer größerer Selbstverantwortung und Eigenständigkeit. Nach außen hin setzt sich die Englischlehrerin mit besonderem Nachdruck dafür ein, dass die RealschülerInnen Auslandserfahrungen sammeln können. Ein besonderes Anliegen der Schüler ist, dass Frau Grünberg, trotz der Arbeit, noch genug Zeit für die BigBand  hat und Ihrem Lebensmotto „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ (Don Bosco) weiterhin alle Ehre macht.

Finissage am 13.05.2018 im Bäderpark Leimen

Puberbämm im Zwinger 3!

Schul-Fußballfest in Leimen: 1. Leimbach-Realschul-Cup der Otto-Graf-Realschule Leimen und des SV Sandhausen machte die Sportparkhalle zur Fußball-Bühne

Der 1. Leimbach-Realschul-Cup bot die sportliche Bühne für 11 Schulmannschaften aus dem Rhein-Neckarkreis, die ihre Besten aus den Jahrgängen 2005 und jünger nach Leimen schickten. Als Gastgeber empfingen die Otto-Graf-Realschule und ihr Kooperationspartner SV Sandhausen Realschulen aus Sinsheim, Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Ladenburg, Schriesheim, Weinheim, Ketsch-Brühl und Neckargemünd sowie die Werkrealschule St. Ilgen

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